Bastian, bastian@digitalcourage.social
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There is No Planet B - but life on Planet A can be sooo nice. All the knowledge is here.
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Sonst gibt es hier einen Einblick in unsere Imkerleidenschaft und Pino-Abenteuer.
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DE, EN -
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@ratatouille Dachte ich auch zuerst, habe dann nochmal kurz recherchiert. Wird in der Literatur oft unterschiedlich genutzt. High Need Babies brauchen generell mehr von allem. :)
Schreibabies nur während der Schreizeit bis zu drei Monate lang.
Aber wenn du das auch so erinnerst, hat sie es wohl so gesagt. Danke!
Nur weil man es falsch interprätieren kann, hier noch eine kurze Differenzierung:
Hochsensible Kinder und Schreibabys bezeichnen Unterschiedliches. Die Hochsensibilität scheint eine Ausprägung des Hirns zu sein, das häufige und langanhaltende Schreien hört meist nach ein paar Monaten auf.
Nora Imlau hatte auch mal ein wertschätzenderen Begriff statt Schreibaby genannt - leider kann ich mich nicht erinnern. :/
@ratatouille
Lieb, dass du fragst.
Ich weiß gar nicht, ob man etwas anpassen müsste. Für neurotypische Kinder passt deine Beschreibung ja vermutlich gut.
Ich wollte nur aufzeigen, dass es für Kinder mit Hochsensibilität nicht so einfach ist. Da ist "Fordern" vermutlich kontraproduktiv, weil die ihr Hirn nicht im Ausblenden trainieren können. Sie lernen dadurch wohl nur, wie man sich überfordert. Das ist natürlich praktisch, um in der Leistungsgesellschafft innerhalb der Arbeitszeiten zu "funktionieren", aber macht einen halt auf Dauer leider kaputt.
Kommt also auf deine Zielgruppe an. Mit Babies ist es für Eltern ohne vorherige Erfahrung mit Hochsensibilität wohl nicht zu erkennen, ob ihr Kind da andere Bedürfnisse hat.
Schwierig. :)
Ich kenne z.B. ein Kind, das genau ein einziges Mal bei Besuch / in Gesellschaften eingeschlafen ist. Sonst nie, egal wie müde es war. Das weinte dann einfach irgendwann nur, bis es mit der Mama irgendwo in Ruhe alleine war...
Falls das Kind sich irgendwo im Spektrum der Hochsensibilität wiederfindet, kann dieser Ansatz auch negative Folgen haben.
Eine Gewöhnung ist da nur sehr begrenzt möglich. Das Kind muss dann sehr viel mehr Informationen verarbeiten und wird auch viele Stimmungen und Gefühle anderer spüren. Das kann es nicht abstellen. Es ist sogar fraglich, ob durch Training mehr geblockt werden kann.
Wenn man das Kind nun immer wieder über seine Grenzen diesen Situationen aussetzt und dies als normal oder wünschenswert darstellt, folgen unerwünschte Lerneffekte:
"Über meine Grenzen gehen ist normal und wird erwartet."
Die Folge können eigene Überforderung und sogar Burnout sein.
Konkrete Handlungsempfehlungen in solchen Fällen gibt es in passender Literatur/Beratung von Experten.
Wichtig finde ich nur die Erkenntnis, dass man Sensibilität nicht wegtrainieren muss Es ist OK, wenn nicht jeder im Getümmel brilliert. Wir brauchen auch Menschen, die in der Stille aufblühen und Verborgenes sehen. 🤗
@Eltern@swiss.social @eltern@feddit.org
Ich fand eine Einordnung aus einem Vortrag sehr schön:
Man ist nicht entweder in- oder extrovertiert. Je nach Situation, Energielevel, etc. kann man in eine Richtung tendieren.
So können z.B. sehr extrovertiert scheinende Menschen im Fall von Trauer plötzlich nach innen gerichtet oder unter Stress nicht offen für andere sein.
Umgekehrt sind introvertiert scheinende unter Freunden oft sehr offen oder sprudeln bei ihrem Hobby geradezu über.
Sicher gibt es Muster, die man mit der Zeit erkennt, aber dass man in eine der zwei Schubladen passt, ist meist nicht zutreffend.
Was bedeutet das?
Es kommt auf die Details an. Was bedeutet "in Gesellschaft" genau?
Unbekannte Menschen? Uninteressante Themen? Spürbare Erwartungshaltungen? Umgang der Anderen mit einem selbst? Innere Verfassung? Tageszeit?
Kann man dadurch erkennen, was Energie frisst?
Ein weiterer Punkt: Wo liegt man im Spektrum von Hochsensibilität oder Autismus oder Geräuschsensibilität oder ...?
Es kann so vieles sein.
RetroFed
@ratatouille Dachte ich auch zuerst, habe dann nochmal kurz recherchiert. Wird in der Literatur oft unterschiedlich genutzt. High Need Babies brauchen generell mehr von allem. :)
Schreibabies nur während der Schreizeit bis zu drei Monate lang.
Aber wenn du das auch so erinnerst, hat sie es wohl so gesagt. Danke!
@ratatouille
Nur weil man es falsch interprätieren kann, hier noch eine kurze Differenzierung:
Hochsensible Kinder und Schreibabys bezeichnen Unterschiedliches. Die Hochsensibilität scheint eine Ausprägung des Hirns zu sein, das häufige und langanhaltende Schreien hört meist nach ein paar Monaten auf.
Nora Imlau hatte auch mal ein wertschätzenderen Begriff statt Schreibaby genannt - leider kann ich mich nicht erinnern. :/
@ratatouille
Lieb, dass du fragst.
Ich weiß gar nicht, ob man etwas anpassen müsste. Für neurotypische Kinder passt deine Beschreibung ja vermutlich gut.
Ich wollte nur aufzeigen, dass es für Kinder mit Hochsensibilität nicht so einfach ist. Da ist "Fordern" vermutlich kontraproduktiv, weil die ihr Hirn nicht im Ausblenden trainieren können. Sie lernen dadurch wohl nur, wie man sich überfordert. Das ist natürlich praktisch, um in der Leistungsgesellschafft innerhalb der Arbeitszeiten zu "funktionieren", aber macht einen halt auf Dauer leider kaputt.
Kommt also auf deine Zielgruppe an. Mit Babies ist es für Eltern ohne vorherige Erfahrung mit Hochsensibilität wohl nicht zu erkennen, ob ihr Kind da andere Bedürfnisse hat.
Schwierig. :)
Ich kenne z.B. ein Kind, das genau ein einziges Mal bei Besuch / in Gesellschaften eingeschlafen ist. Sonst nie, egal wie müde es war. Das weinte dann einfach irgendwann nur, bis es mit der Mama irgendwo in Ruhe alleine war...
@ratatouille
Falls das Kind sich irgendwo im Spektrum der Hochsensibilität wiederfindet, kann dieser Ansatz auch negative Folgen haben.
Eine Gewöhnung ist da nur sehr begrenzt möglich. Das Kind muss dann sehr viel mehr Informationen verarbeiten und wird auch viele Stimmungen und Gefühle anderer spüren. Das kann es nicht abstellen. Es ist sogar fraglich, ob durch Training mehr geblockt werden kann.
Wenn man das Kind nun immer wieder über seine Grenzen diesen Situationen aussetzt und dies als normal oder wünschenswert darstellt, folgen unerwünschte Lerneffekte:
"Über meine Grenzen gehen ist normal und wird erwartet."
Die Folge können eigene Überforderung und sogar Burnout sein.
Konkrete Handlungsempfehlungen in solchen Fällen gibt es in passender Literatur/Beratung von Experten.
Wichtig finde ich nur die Erkenntnis, dass man Sensibilität nicht wegtrainieren muss Es ist OK, wenn nicht jeder im Getümmel brilliert. Wir brauchen auch Menschen, die in der Stille aufblühen und Verborgenes sehen. 🤗
@Eltern
@Eltern@swiss.social @eltern@feddit.org
Ich fand eine Einordnung aus einem Vortrag sehr schön:
Man ist nicht entweder in- oder extrovertiert. Je nach Situation, Energielevel, etc. kann man in eine Richtung tendieren.
So können z.B. sehr extrovertiert scheinende Menschen im Fall von Trauer plötzlich nach innen gerichtet oder unter Stress nicht offen für andere sein.
Umgekehrt sind introvertiert scheinende unter Freunden oft sehr offen oder sprudeln bei ihrem Hobby geradezu über.
Sicher gibt es Muster, die man mit der Zeit erkennt, aber dass man in eine der zwei Schubladen passt, ist meist nicht zutreffend.
Was bedeutet das?
Es kommt auf die Details an. Was bedeutet "in Gesellschaft" genau?
Unbekannte Menschen? Uninteressante Themen? Spürbare Erwartungshaltungen? Umgang der Anderen mit einem selbst? Innere Verfassung? Tageszeit?
Kann man dadurch erkennen, was Energie frisst?
Ein weiterer Punkt: Wo liegt man im Spektrum von Hochsensibilität oder Autismus oder Geräuschsensibilität oder ...?
Es kann so vieles sein.