Ich versuche es mit Humor zu nehmen. Was bleibt mir auch anderes übrig?
Ich habe meine Haare mein Leben lang gehasst. Sie waren fusselig, dünn, schnell fettig, ständig verknotet und nie dort, wo sie sein sollten. Aus jedem Zopf arbeiteten sie sich wieder heraus, um anschließend im Gesicht herumzufliegen.
Und dann war da noch die Farbe. “Aschblond”, nennen Friseure das. Ein erstaunlich freundlicher Begriff für das, was ich immer als mausgrau, schmutziggrau oder Straßenköterbraun empfunden habe.